Dr. des. Stephan Meyer

Legal Associate, LL.M., Notar

Profil

Dr. des. Stephan Meyer ist seit 2017 bei MME. Er berät vorwiegend FinTech-Unternehmen und ist spezialisiert auf die rechtliche und regulatorische Ausgestaltung von Blockchain-Projekten. Nach verschiedenen Tätigkeiten bei einem Versicherungsunternehmen war er Mitarbeiter eines interdisziplinären Forschungsprojektes des Schweizerischen Nationalfonds zur Regulierung virtueller Währungen an der ZHAW School of Management and Law. Dabei promovierte er zum Thema "Rechte an und aus Blockchain-basierten Crypto Tokens" an der Universität Zürich (summa cum laude, Issekutz-Preis 2020). Stephan Meyer ist Co-Founder sowie CPO & Chief Legal Engineer bei der FQX AG sowie Lehrbeauftragter für Blockchain & Recht an der Universität Luzern und der ZHAW School of Engineering.

Tätigkeitsgebiete

  • Crypto | Blockchain | FinTech
  • Digital Economy
  • IT- und Immaterialgüterrecht
  • Datenschutz, Big Data, IT Compliance

Ausbildung

seit 2020
Executive MBA | Quantic School of Business and Technology
2020
Zulassung als Rechtsanwalt & Notar des Kantons Zug
2020
Dr. iur. des. | Blockchain & Recht | Universität Zürich | Issekutz-Preis 2020
2016
LL.M. | International Business Law | Queen Mary University of London
2015
MLaw | Schwerpunkt Wirtschaftsrecht | Universität Zürich | 1. NKF-Master-Preis 2015
2013
Summer Program in Chinese Commercial Law | LSE & Peking University
2013
BLaw | Universität Zürich

Sprachen

  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch

Berufserfahrung

seit 2017
Legal Advisor & Associate | MME
seit 2020
Lehrbeauftragter für Blockchain & Smart Contracts | Universität Luzern
seit 2019
Co-Founder, CPO & Chief Legal Engineer | FQX AG
seit 2018
Lehrbeauftragter für Blockchain & Recht | ZHAW School of Engineering
seit 2008
Rechtsoffizier, Hauptmann | Schweizer Armee
2016-2018
Doktorand SNF | ZHAW School of Management and Law
2011-2016
Legal Associate & Recovery Specialist bei einem Versicherungsunternehmen
2014
Sommerpraktikant bei einer Wirtschaftskanzlei in Zürich
2014
Volontär beim Bezirksgericht Zürich
2010-2011
Claims Adjuster Property & Liability bei einem Versicherungsunternehmen

Dozententätigkeit

  • MLaw, Modul "Smart Contracts und Blockchain | Universität Luzern
  • CAS Big Data Analytics, Blockchain and Distributed Ledgers | ZHAW School of Engineering
  • BSc in Business Law, Modul "Data Protection and Governance" | Gastdozent Blockchain | ZHAW School of Management and Law
  • Managementjahreskurs NBW | Vertrags- und Arbeitsrecht | NBW Netzwerk für betriebswirtschaftliche Weiterbildung

Mitgliedschaften

  • thinkBLOCKtank, Luxemburg | Founding Member
  • Swiss LegalTech Association 

Angebot

Ihr Kontakt

Dr. des. Stephan Meyer
Legal Associate

T +41 44 254 99 66
E-Mail
VCard

Sekretariat

Sandra Ivanovic
Assistentin

T +41 44 254 99 81
E-Mail

Aus dem Magazin

Robo Advisor

Im Anlageberatungs- und Vermögensverwaltungsgeschäft stand bislang die persönliche Beratung durch den Finanzdienstleister im Vordergrund. Im Zuge der omnipräsenten Digitalisierung erlebt auch dieser Bereich gerade den Anbeginn eines neuen Zeitalters. Banken, Effektenhändler, Vermögensverwalter, Anlageberater und aber auch Software-Entwickler, oftmals Start-ups, bieten ihren Kunden vermehrt durch künstliche Intelligenz gesteuerte Dienstleistungen an. Der sogenannte „Robo-Advisor“, der in automatisierter und auf Algorithmen basierender Weise Anlageempfehlungen ermittelt und ggf. auch Anlageentscheidungen für den Kunden trifft und ausführt, erschliesst spannende neue Geschäftsmodelle mit nicht unwesentlichem Skalierungspotenzial. Gerade auch im Bereich von virtuellen Vermögenswerten („Virtual Assets“) spriessen derartige Anwendungen derzeit aus dem Boden. Der Einsatz derartiger Software bringt aber in einem hochregulierten Bereich wie dem Finanzmarkt aus regulatorischer Sicht viele teilweise noch ungeklärte Fragen mit sich. Je nach Ausrichtung des Angebots und des Geschäftsmodells bedürfen Anbieter derartiger Dienstleistungen eine Bewilligung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht („FINMA“) bzw. den Anschluss an eine Aufsichtsorganisation („AO“) oder eine Selbstregulierungsorganisation („SRO“). Der vorliegende Beitrag legt die Grundzüge der relevanten finanzmarktrechtlichen Regulierung sowie der heute offenen Fragenstellungen dar.

Bewilligungen/ Lizenzen nach FINIG

Das seit dem 1. Januar 2020 in Kraft getretene Finanzinstitutsgesetz («FINIG») regelt neu die Bewilligungsvoraussetzungen und die weiteren organisatorischen Anforderungen für Finanzinstitute, welche gewerbsmässig Vermögenswerte (u.a. Virtual Assets) von Drittpersonen anlegen und verwalten. Eine Übersicht über die wesentlichen Änderungen, wer betroffen ist und welche praktischen Fragen sich stellen.

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Publikationen

  • Blockchain | DLT | FinTech

    Geldwäschereibekämpfung

    Bank- und Finanzmarktrecht

    Regulatory Compliance

    Sanierung | Konkurs

    Gesellschaftsrecht

    Stellungnahme zur Vernehmlassung zu den DLT-Gesetzesänderungen 2019

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  • Blockchain | DLT | FinTech

    Einkommenssteuern

    Digital Tax

    Die Steuerliche Behandlung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen Zürcher Steuerpraxis 2017

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