DBA Schweiz-Liechtenstein

Vermeidung der Doppelbesteuerung (DBA)

Am 10. Juli 2015 unterzeichnete die Schweiz und Liechtenstein ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (DBA).

Dieses Abkommen dient der Vermeidung der Doppelbesteuerung von Einkommen und Vermögen und ersetzt das bisherige Abkommen zwischen der Schweiz und Liechtenstein über verschiedene Steuerfragen vom 22. Juni 1995, welches nur die Besteuerung gewisser Einkünfte regelt.

Das Abkommen übernimmt die entsprechenden Empfehlungen der OECD, insbesondere betreffend den Austausch von Informationen. Durch das DBA wird neu die Besteuerung von Zinsen (0%), Lizenzgebühren (0%) und Dividenden (0%, sofern mind. 10% Beteiligung) geregelt. Des Weiteren regelt es auch Fragen im Bereich der AHV-Renten, welche ausschliesslich im Ansässigkeitsstaat besteuert werden können. Bei den Grenzgängern behält der jeweilige Ansässigkeitsstaat das Besteuerungsrecht. Die Leistungen der beruflichen Vorsorge unterliegen der Besteuerung im Ansässigkeitsstaat des Empfängers.

In beiden Staaten muss das neue Abkommen noch durch die jeweiligen Parlamente genehmigt werden. Es ist geplant, dass das Abkommen am 1. Januar 2017 in Kraft treten wird.

* Samuel Bussmann | Caroline Myhren

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