Andrea Viest

Legal Associate

Profil

Andrea Viest ist seit 2018 bei MME. Davor war sie in verschiedenen Wirtschaftskanzleien und Unternehmen im europäischen Ausland tätig. Andrea Viest ist in der Schweiz als auch in Deutschland als Rechtsanwältin zugelassen. Sie spezialisiert sich auf die Bereiche Gesellschaftsrecht, M&A sowie internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung.

Tätigkeitsgebiete

  • Vertrags- und Gesellschaftsrecht
  • Gesellschaftsrechtliche Transaktionen und Umstrukturierungen / M&A
  • Joint Ventures
  • Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung
  • Internationales Prozessrecht und Schiedsverfahren

Ausbildung

2019
Zulassung als Rechtsanwältin in der Schweiz
2016
Zulassung als Rechtsanwältin in Deutschland
2014-2016
Rechtsausbildung beim Oberlandesgericht München
2014
Universität München

Sprachen

  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Slowakisch
  • Tschechisch
  • Polnisch

Berufserfahrung  

seit 2018
Legal Associate bei MME
2016-2018
Rechtsanwältin in einer Wirtschaftskanzlei in Hamburg
2017
Secondment bei einem DAX Unternehmen in Hamburg
2016
Substitutin in einer internationalen Wirtschaftskanzlei in London
2015
Substitutin in einem Big Four Unternehmen in München
2012-2015
Junior Legal Associate in einer global tätigen Marketingagentur in München
2009-2010
Praktika in Brüssel und Strasbourg

Mitgliedschaften

  • Rechtsanwaltskammer Hamburg
  • Advokatenverein des Kantons Zug

Angebot

Ihr Kontakt

Andrea Viest
Legal Associate

T +41 41 726 99 66
E-Mail
VCard

Sekretariat

Stefanie Hehenberger
Assistentin | Eventkoordinatorin

T +41 41 726 99 75
E-Mail

Aus dem Magazin

Robo Advisor

Im Anlageberatungs- und Vermögensverwaltungsgeschäft stand bislang die persönliche Beratung durch den Finanzdienstleister im Vordergrund. Im Zuge der omnipräsenten Digitalisierung erlebt auch dieser Bereich gerade den Anbeginn eines neuen Zeitalters. Banken, Effektenhändler, Vermögensverwalter, Anlageberater und aber auch Software-Entwickler, oftmals Start-ups, bieten ihren Kunden vermehrt durch künstliche Intelligenz gesteuerte Dienstleistungen an. Der sogenannte „Robo-Advisor“, der in automatisierter und auf Algorithmen basierender Weise Anlageempfehlungen ermittelt und ggf. auch Anlageentscheidungen für den Kunden trifft und ausführt, erschliesst spannende neue Geschäftsmodelle mit nicht unwesentlichem Skalierungspotenzial. Gerade auch im Bereich von virtuellen Vermögenswerten („Virtual Assets“) spriessen derartige Anwendungen derzeit aus dem Boden. Der Einsatz derartiger Software bringt aber in einem hochregulierten Bereich wie dem Finanzmarkt aus regulatorischer Sicht viele teilweise noch ungeklärte Fragen mit sich. Je nach Ausrichtung des Angebots und des Geschäftsmodells bedürfen Anbieter derartiger Dienstleistungen eine Bewilligung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht („FINMA“) bzw. den Anschluss an eine Aufsichtsorganisation („AO“) oder eine Selbstregulierungsorganisation („SRO“). Der vorliegende Beitrag legt die Grundzüge der relevanten finanzmarktrechtlichen Regulierung sowie der heute offenen Fragenstellungen dar.

Bewilligungen/ Lizenzen nach FINIG

Das seit dem 1. Januar 2020 in Kraft getretene Finanzinstitutsgesetz («FINIG») regelt neu die Bewilligungsvoraussetzungen und die weiteren organisatorischen Anforderungen für Finanzinstitute, welche gewerbsmässig Vermögenswerte (u.a. Virtual Assets) von Drittpersonen anlegen und verwalten. Eine Übersicht über die wesentlichen Änderungen, wer betroffen ist und welche praktischen Fragen sich stellen.

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