Steuerprivilegien für Startups bei Vermögenssteuern i.Z. mit Kapitalerhöhungen

Um was geht es?

In den vergangenen Jahren waren Gründer von Startups immer wieder mit dem Problem konfrontiert, dass die Steuerbehörden für Zwecke der Vermögenssteuern auf den Wert abstellten, der im Rahmen von Finanzierungsrunden bezahlt wurde. Abhängig von der Prämie, die von den Risikokapitalgebern bezahlt wurde, stieg damit die Steuerbelastung für die Gründer überproportional.

Was gilt?

Als Folge einer Praxisänderung des Kantons Zürich hat sich die Situation für die Gründer in der Zwischenzeit wesentlich verbessert. So unterliegt bei Startups grundsätzlich nur der Wert des Eigenkapitals (Substanzwert) der Vermögenssteuer. Eine darüber hinaus bezahlte Prämie wird nicht berücksichtigt. Praxisgemäss gilt eine Gesellschaft als Startup, solange es noch nicht nachhaltig repräsentative Jahresgewinne erzielt.

In diesem Zusammenhang wurde auch eine Motion zur wettbewerbsfähigen steuerlichen Behandlung von Startups inklusive von deren Mitarbeiterbeteiligungen sowohl vom National- wie auch vom Ständerat angenommen. Es obliegt nun dem Bundesrat, eine Vorlage zur Umsetzung der Motion auszugestalten.

Sind Sie an einem Startup beteiligt oder planen die Gründung eines solchen und wollen sich über die damit verbundenen Rechtsfolgen informieren, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Gerne unterstützt Sie das MME M&A Team bei Ihrem Vorhaben und schützt Ihre Interessen – ganzheitlich, proaktiv und pragmatisch. 

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Juni 2019 | Autoren: Samuel Bussmann, Alex Enzler

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