Innovationsschutz – Handlungsempfehlungen aus rechtlicher Perspektive

6. Bodensee Leadership Konferenz

Über 100 Unternehmer und Führungskräfte aus der Schweiz und Deutschland befassten sich anlässlich der 6. Bodensee Leadership Konferenz mit dem Thema Innovationskraft. Die Schweiz und Deutschland gehören zu den innovationsstärksten Volkswirtschaften der Welt. Ihr wirtschaftliches Rückgrat bilden dabei kleine und mittlere Unternehmen. Die viel zitierte Deindustrialisierung Westeuropas und die drohende Verlagerung von Produktionsbetrieben und Arbeitsplätzen an günstigere Standorte stellt KMU vor grosse Herausforderungen. Innovationskraft ist entscheidend, um in diesem schwierigen Umfeld zu bestehen. In Referaten und Diskussionen wurden u.a. die folgenden Fragen beantwortet: Wie kann Innovation erfolgreich gefördert und gelebt werden? Was bedeutet «Innovationskultur»? Wie wird eine Vision zum marktfähigen oder sogar disruptiven Produkt? Wie funktioniert der Innovationstransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft? Wie können Betriebe von anderen lernen und branchenübergreifend kooperieren? Wie kann Innovation rechtlich effektiv geschützt werden? Und wie begegnen KMU der digitalen Revolution? Ausgewählte Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen gaben Einblick in ihre Innovationskulturen und -prozesse und vermittelten wertvolle Impulse und Denkanstösse. In einem neuartigen Workshopformat wurden zudem Lösungen zur Überwindung von «Innovationsblockaden» erarbeitet.

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Aus dem Magazin

Robo Advisor

Im Anlageberatungs- und Vermögensverwaltungsgeschäft stand bislang die persönliche Beratung durch den Finanzdienstleister im Vordergrund. Im Zuge der omnipräsenten Digitalisierung erlebt auch dieser Bereich gerade den Anbeginn eines neuen Zeitalters. Banken, Effektenhändler, Vermögensverwalter, Anlageberater und aber auch Software-Entwickler, oftmals Start-ups, bieten ihren Kunden vermehrt durch künstliche Intelligenz gesteuerte Dienstleistungen an. Der sogenannte „Robo-Advisor“, der in automatisierter und auf Algorithmen basierender Weise Anlageempfehlungen ermittelt und ggf. auch Anlageentscheidungen für den Kunden trifft und ausführt, erschliesst spannende neue Geschäftsmodelle mit nicht unwesentlichem Skalierungspotenzial. Gerade auch im Bereich von virtuellen Vermögenswerten („Virtual Assets“) spriessen derartige Anwendungen derzeit aus dem Boden. Der Einsatz derartiger Software bringt aber in einem hochregulierten Bereich wie dem Finanzmarkt aus regulatorischer Sicht viele teilweise noch ungeklärte Fragen mit sich. Je nach Ausrichtung des Angebots und des Geschäftsmodells bedürfen Anbieter derartiger Dienstleistungen eine Bewilligung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht („FINMA“) bzw. den Anschluss an eine Aufsichtsorganisation („AO“) oder eine Selbstregulierungsorganisation („SRO“). Der vorliegende Beitrag legt die Grundzüge der relevanten finanzmarktrechtlichen Regulierung sowie der heute offenen Fragenstellungen dar.

Zukunft des Datentransfers Schweiz-USA?

Nach dem viel beachteten und wegweisenden Schrems II Entscheid des EuGH zieht der EDÖB nach. Gestützt auf den genannten Entscheid hält er fest, dass der Privacy Shield CH –USA kein adäquates Datenschutzniveau bietet. Nachfolgend finden Sie unsere Empfehlungen an Unternehmen, die Personendaten in die USA transferieren.

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