Blockchain Taskforce

Blockchain, DLT, White Paper, Positionspapier ICOs

 

Letzte Woche hat die Blockchain Task Force Herrn Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann in feierlichem Rahmen ein White Paper mit Empfehlungen zur Stärkung des Blockchain Standortes Schweiz übergeben. Zahlreiche Medien haben während der letzten Woche sehr positiv über dieses White Paper berichtet. Hier haben Sie Zugang zum White Paper.

Wer ist die Blockchain Task Force? Die Blockchain Task Force besteht aus rund 50 Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. MME ist Teil der Blockchain Task Force und hat gemeinsam mit einer Handvoll weiterer, führender Anwaltskanzleien Empfehlungen erarbeitet, die darauf abzielen, die bestehenden regulatorischen und rechtlichen Grundlagen – sofern notwendig – den Bedürfnissen der Blockchain Industrie anzupassen. Dabei hat Andreas Glarner, gemeinsam mit Cornelia Stengel, die Rechtssituation im Geldwäschereibereich für die Herausgabe Token im Rahmen eines ICO analysiert. Hier finden Sie das Positionspapier zur rechtlichen Einordnung von ICOs.

3. Mai 2018

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Aus dem Magazin

Robo Advisor

Im Anlageberatungs- und Vermögensverwaltungsgeschäft stand bislang die persönliche Beratung durch den Finanzdienstleister im Vordergrund. Im Zuge der omnipräsenten Digitalisierung erlebt auch dieser Bereich gerade den Anbeginn eines neuen Zeitalters. Banken, Effektenhändler, Vermögensverwalter, Anlageberater und aber auch Software-Entwickler, oftmals Start-ups, bieten ihren Kunden vermehrt durch künstliche Intelligenz gesteuerte Dienstleistungen an. Der sogenannte „Robo-Advisor“, der in automatisierter und auf Algorithmen basierender Weise Anlageempfehlungen ermittelt und ggf. auch Anlageentscheidungen für den Kunden trifft und ausführt, erschliesst spannende neue Geschäftsmodelle mit nicht unwesentlichem Skalierungspotenzial. Gerade auch im Bereich von virtuellen Vermögenswerten („Virtual Assets“) spriessen derartige Anwendungen derzeit aus dem Boden. Der Einsatz derartiger Software bringt aber in einem hochregulierten Bereich wie dem Finanzmarkt aus regulatorischer Sicht viele teilweise noch ungeklärte Fragen mit sich. Je nach Ausrichtung des Angebots und des Geschäftsmodells bedürfen Anbieter derartiger Dienstleistungen eine Bewilligung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht („FINMA“) bzw. den Anschluss an eine Aufsichtsorganisation („AO“) oder eine Selbstregulierungsorganisation („SRO“). Der vorliegende Beitrag legt die Grundzüge der relevanten finanzmarktrechtlichen Regulierung sowie der heute offenen Fragenstellungen dar.

Parlament ebnet Weg für Blockchain

Die Schweiz soll sich als Standort für Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologie (DLT) weiterentwickeln können. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat Gesetzesänderungen zugestimmt, die die Rahmenbedingungen für diese Industrie verbessern sollen.

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