Best Practice für eine steuerliche Inputförderung von F&E in der Schweiz

MME Machbarkeitsstudie vom Juni 2015

Machbarkeitsstudie "Best Practice für eine steuerliche Inputförderung in der Schweiz" (PDF, 307 Kb)

Beurteilung des aktuellen USR3 Gesetzesentwurfs (PDF, 30 Kb) mit konkreten Forderungen für die parlamentarische Diskussion

Die aktuelle Schweizer Unternehmenssteuerreform III (USR3) soll neue, international anerkannte Steuermodelle hervorbringen, damit die Schweiz als Unternehmensstandort weiterhin wettbewerbsfähig und attraktiv bleibt

In diesem Zusammenhang wird – neben anderen Massnahmen – die Einführung einer Patentbox vorgeschlagen. Aktuelle internationale Entwicklungen im Steuerrecht – v.a. auf Ebene der OECD – zeigen jedoch, dass eine Schweizer Patentbox in ihrer Wirkung massiv eingeschränkt wird. Deshalb ist es richtig, dass der Bundesrat in der Botschaft zur USR3 die aufwandseitige F&E&I-Förderung als zusätzliche Massnahmen vorschlägt.

Basierend auf der beiliegenden Machbarkeitsstudie unterstützen und empfehlen wir ausdrücklich eine steuerliche F&E&I-Inputförderung – in Verbindung mit einer wettbewerbsfähigen Patentbox – als Teil der USR3 mit den folgenden Hauptmerkmalen:

  • Die Einführung eines Steuergutschrift-Modells (im Gegensatz zu dem in der Botschaft vom 5. Juni 2015 vorgeschlagenen Modell des Mehrfachabzugs) mit der Möglichkeit, den Steuervorteil nach internationalen Buchhaltungsstandards als Einnahmeposition "above the line" (d.h. vor EBIT) zu erfassen anstatt als Reduktion des Steueraufwands (d.h. nach EBIT).
  • Der jeweils anwendbare Prozentsatz – und damit die Höhe der Steuergutschrift – liegt im Ermessen der Kantone.
  • Im Grundsatz keine Gewährung von Steuergutschriften für Unternehmen in einer Verlustsituation; ein Vortrag im Rahmen der geltenden Verlustvortragsregeln sollte aber möglich sein.
  • Nur F&E&I-Tätigkeiten, welche in der Schweiz ausgeübt werden, qualifizieren für den steuerlichen Vorteil; für F&E&I-Tätigkeiten zwischen Gruppengesellschaften in verschiedenen Kantonen sind entsprechende Massnahmen zu treffen.
  • Die Steuergutschrift wird auf Basis der qualifizierenden F&E&I-Aufwendungen berechnet, d.h. auf dem Gesamtvolumen der F&E&I (volumenbasierte Förderung); es finden weder Mindest- noch Höchstbeträge Anwendung (d.h. keine Obergrenze).
  • Eine abstrakte Definition der qualifizierenden F&E&I-Aufwendungen im Steuerharmonisierungsgesetz, unterstützt durch eine präzise und selbsterklärende Anleitung in Wegleitungen oder Merkblättern auf Stufe Kantone, die leicht angepasst werden können.

Laden Sie die Machbarkeitsstudie herunter und unterstützen Sie unsere Forderungen!

Machbarkeitsstudie "Best Practice für eine steuerliche Inputförderung in der Schweiz" (PDF, 307 Kb)

Beurteilung des aktuellen USR3 Gesetzesentwurfs (PDF, 30 Kb) mit konkreten Forderungen für die parlamentarische Diskussion

 

Weiterführende Informationen und relevante Dokumente zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung finden Sie hier.

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